Fensterbänke, Strom und Glasfaser

Wir haben ja kaum Fenster, die nicht bodentief sind und die nicht Fliesen oder die Küchenarbeitsplatte als “Fensterbank” bekommen. Drei Fenster sind es nur, die echte Fensterbänke bekommen: im Schlafzimmer, in der Spitzgaube und in einem Dachflächenfenster wurden sie heute eingebaut.

Im Küchenfenster wurde das zu hoch angebrachte Eckschutzprofil entfernt, damit dort die Arbeitsplatte in die Fensterlaibung laufen kann.

Der Stromzähler im Zählerkasten wurde heute angeschlossen. Damit gibt es jetzt Strom im Haus, der Baustromanschluss ist weg. Die Elektriker haben die (meisten) fehlenden Unterputzdosen und Last-Minute-Änderungswünsche umgesetzt. In der nächsten Woche werden Schalter und Steckdosen verkabelt, so dass in der Woche darauf die Installationsarbeiten für den LCN-Hausbus beginnen können.

Da nun alle Anschlussleitungen ins Haus geführt wurden, konnte auch das Loch im Boden im Hauswirtschaftsraum geschlossen werden.

Auch die FTTH-Glasfaser wurden durch die Leerrohre bis zum Anschlusskasten gelegt. Wie genau dieser Kasten funktioniert weiß ich aber noch nicht.

IMG_7091 IMG_7092 IMG_7094 IMG_7098 IMG_7100 IMG_7101 IMG_7105 IMG_7110 IMG_7112 IMG_7115 Glasfaser Anschlusskasten

Hausanschlüsse

Heute kamen die Tiefbauer und haben die Hausanschlüsse (Strom, Gas, Wasser und Leerohr für Glasfaser/Internet) in den HWR gelegt. Ich freue mich, dass sie die von mir auf den letzten Drücker noch angezeichneten Hinweise, wo der Netzwerkschrank hängen soll, berücksichtigt haben. So hängt nun der Glasfaser-Anschluss-Kasten direkt unter dem geplanten Netzwerkschrank und ich denke (und hoffe), dass der Gaszähler auch nicht im Weg hängen wird.

Nun kann am Freitag der Strom angeschlossen und das Loch in der Sohlplatte bei den Hausanschlüssen geschlossen werden. In der nächsten Woche wird der Fliesenleger dort schon einen Teil fliesen. Ein paar Tage später soll die Heizung aufgestellt und das Estrich-Heizprogramm gestartet werden.

Am Nachmittag haben wir dann mit dem Fliesenleger die Verlegerichtung, Fliesenhöhe, Sockel und ähnliche Details festgelegt. Die Fliesen an sich hatten wir schon bemustert und auch mit der Fliesenplanerin eine Vorstellung entwickelt, wie alles sein soll. Aber wenn man dann im Raum steht, schaut und nachmisst, merkt man, dass Theorie und Praxis manchmal doch nicht ganz zueinander passen. Am Ende haben wir, auch dank hilfreicher Beratung des Fliesenlegers, überall eine gute Lösung gefunden.

IMG_7068 IMG_7067 (Anschlüsse von links nach rechts) Strom, Internet/FTTH, Erdung, Gas, Wasser

unerwünschte Estrich-Dehnungsfuge

Während wir nun darauf warten, dass der Estrich und der Putz an den Wänden vor sich hin trocknen, wurden außen ein paar Arbeiten erledigt.

Das Garagendach hat nun eine Verkleidung aus Schiefer bekommen und die Dachgaube wurde von den Dachdeckern eingefasst. Dort können die Zimmerer als nächstes die Holzverkleidung anbringen. Diese haben inzwischen auch die Unterschläge am verlängerten Dach über der Terrasse und im Garageneingangsbereich angebracht.

In den letzten Tagen hat uns noch eine unerwartete Dehnungsfuge im Estrich im Wohnzimmer beschäftigt. Wegen der Raumgröße wurde die Fußbodenheizung in zwei (eigentlich sind es sogar drei) Heizkreise aufgeteilt. Da es theoretisch möglich ist, dass wir die eine Raumhälfte anders beheizen als die hintere und außerdem der Raum nicht rechteckig, sondern auf Grund des Erkers abgewinkelt ist, hat der Estrichleger in der Mitte des Raumes eine Dehnungsfuge (keine “Schnittfuge”) angelegt. Das wäre kein großes Problem, würden wir z.B. Fliesen im Wohnzimmer verlegen. Dort würde man die Dehnungsfuge dann einfach in der Fuge zwischen den Fliesen übernehmen. Auch mit Laminat oder Parkett ist so eine Dehnungsfuge kein Problem, wenn dieses schwimmend verlegt wird. Wegen der besseren Wärmeübertragung von der Fußbodenheizung und des leiseren Trittgeräusches hatten wir uns aber schon vor einiger Zeit für ein vollflächig geklebtes Parkett im Wohnzimmer entschieden. Da eine echte Dehnungsfuge auch im Bodenbelag weitergeführt werden muss, hätten wir eine Metallschiene (wahlweise in Messing, Alu oder Edelstahl) mittig und quer durch den Raum bekommen. Das wollen wir auf keinen Fall! Nachdem wir schon mit dem Parkettleger und unserem Bauleiter gesprochen und nach einer anderen Lösung gesucht haben, hat unser Bausachverständiger noch einmal mit allen Beteiligten gesprochen. Und er hat einen Kompromiss gefunden. Die Fuge wird elastisch verklebt und das Parkett wird – anders als ursprünglich geplant – quer zu der Fuge verlegt. Das funktioniert und soll kein Problem sein, da wir die FBH-Heizkreise im Wohnzimmer eh nicht mit einer größeren Temperaturdifferenz ansteuern werden.

In den nächsten Tagen sollen die Hausanschlüsse kommen und nächste Woche wird die Heizung aufgestellt. Daher habe ich heute den HWR im Bereich der Anschlüsse, Heizung und Lüftungsanlage weiß grundiert. Außerdem habe ich eine Wandbefestigung (vier mit Injektionsmörtel in der Wand befestigte Gewindestangen) für den Netzwerk/Serverschrank vorbereitet.

Unterschläge Terrasse Unterschläge Garage Schiefer an der Garage Schiefer an der Garage Probefugen Spitzgaube mit Einfassung unten Estrich trocknet Estrich mit unerwünschter Fuge Estrich trocknet Estrich trocknet Estrich trocknet HWR - noch nicht gestrichen Vorbereitung Netzwerkschrank Arbeiten im HWR eine weiße Wand Gewindestangen sollen den Netzwerkschrank halten

Estrich

Heute wurde der Estrich im Haus eingebracht. In den nächsten Tagen dürfen wir diesen allerdings nur durch die Fenster betrachten, denn begehbar ist der Estrich erst nach ein paar Tagen.

Weil entsprechend innen nichts weiter getan werden kann, haben die Zimmermänner heute außen an den Dachunterschlägen weitergearbeitet. Die Dachdecker kommen in der nächsten Woche und verschiefern die Blende an der Garage und Ende der Woche kommen (wenn das Wetter mitspielt) die Hausanschlüsse.

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