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Regenwasserversickerung

In dem B-Plan von Riensförde I steht, dass Regenwasser von den versiegelten Flächen, insbesondere den Dachflächen, auf dem eigenen Grundstück zu versickern ist.

Ein Bausachverständiger fragte mich nun, ob es denn von der Stadt ein Bodengutachten gäbe, dass die Versickerungsfähigkeit überhaupt sicherstellt. Bei der Stadt sagte man mir nun am Telefon, dass es kein (von der Stadt beauftragtes) Bodengutachten gäbe. Riensförde I liegt auf einem Geestrücken und man könne von einer 6m dicken Sandschicht ausgehen. Das sollte zur Versickerung ausreichend sein.

Bei der Gelegenheit wies man mich dann noch mal darauf hin, dass empfohlen wird, auf dem eigenen Grundstück ein Bodengutachten in Auftrag zu geben, insbesondere auf Grund der in der Nähe befindlichen, bekannten Erdfälle. In dem Neubaugebiet selber sind keine Erdfälle bekannt, aber in dem nördlich davon gelegenen, auch bereits bebauten Bereich (Heidbeck).

Erdfallgebiet GK5

Der Stefan hat in seinem Baublog einen interessanten Post zum Thema „Sicherung gegen Erdgewalten“ veröffentlicht.

Darin hat er unter anderem ein Dokument zu den „Konstruktiven Anforderungen für Wohngebäude in erdfallgefährdeten Gebieten“ der LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie). Außerdem verweist er auf den NIBiS Kartenserver vom dem der folgende Kartenausschnitt stammt:

NIBIS® Kartenserver (2012): Karte der Geogefahren in Niedersachsen. - Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover.   Geodatenzentrum Hannover (powered by cardo.map3)-1

Quelle: NIBIS® Kartenserver (2012): Karte der Geogefahren in Niedersachsen. – Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover.

Das blau umrandete Gebiet umzeichnet eine Salzstockhochlage. Die roten Bereiche sind ein Hinweis auf die Erdfallgefährdung. Schön zu sehen, dass dies die obere Hälfte von Riensförde I betrifft.

Genauere Auskunft erteilt das LBEG.